Kevelaer im Licht – offener Brief   Kürzlich aktualisiert !


Erhalt der Veranstaltung „Kevelaer im Licht“

Bedeutung für die Innenstadt und den Wirtschaftsstandort Kevelaer

Offener Brief an Rat und Verwaltung der Wallfahrtsstadt Kevelaer

Kevelaer, den 29.06.2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns mit der Bitte an Sie, die Fortführung der Veranstaltung „Kevelaer im Licht“ auch über das Jahr 2026 hinaus zu unterstützen und die hierfür notwendigen Planungssicherheit zu schaffen.Kevelaer im Licht

Uns ist bewusst, dass die Wallfahrtsstadt Kevelaer vor großen finanziellen Herausforderungen steht und sämtliche freiwilligen Leistungen kritisch geprüft werden müssen. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass „Kevelaer im Licht“ weit mehr ist als eine einzelne Kulturveranstaltung. Sie hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Innenstadtbelebung entwickelt und trägt maßgeblich zur Attraktivität unserer Stadt bei.
Die Veranstaltung zieht zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Kevelaer und der gesamten Region an. Sie sorgt für zusätzliche Frequenz in der Innenstadt, stärkt den stationären Einzelhandel, unterstützt die Gastronomiebetriebe und erhöht die Aufenthaltsqualität im Zentrum. Gerade in Zeiten, in denen Innenstädte bundesweit unter veränderten Konsumgewohnheiten und wachsendem Online-Handel leiden, sind Veranstaltungen dieser Art ein wichtiger Baustein zur Sicherung lebendiger Ortskerne.

Für uns und viele andere Händler und Gastronomen stellt „Kevelaer im Licht“ einen bedeutenden Umsatzimpuls dar. Gleichzeitig stärkt eine Veranstaltung mit so enormer Strahlkraft auch das Image unserer Stadt als attraktives Besuchsziel. Die langfristigen positiven Effekte reichen dabei weit über den eigentlichen Veranstaltungszeitraum hinaus.

Vor diesem Hintergrund bitten wir darum, bei den Beratungen über die Zukunft der Veranstaltung nicht ausschließlich die unmittelbaren Kosten zu betrachten, sondern auch die langfristigen Vorteile für Kevelaer insgesamt einzubeziehen.

Darüber hinaus möchten wir anregen, alternative Finanzierungsmodelle zu prüfen. Insbesondere die Programmpunkte in der Antoniuskirche könnten aus unserer Sicht durchaus (zumindest teilweise) durch moderate Eintrittsgelder mitfinanziert werden. Viele Besucherinnen und Besucher wären erfahrungsgemäß bereit, für hochwertige kulturelle Darbietungen einen angemessenen Beitrag zu leisten. Dadurch ließe sich die finanzielle Belastung für den städtischen Haushalt reduzieren, ohne auf die Veranstaltung insgesamt verzichten zu müssen oder sie durch extreme Budgetkürzungen für Besucher unattraktiv zu machen.

Wir sind davon überzeugt, dass „Kevelaer im Licht“ ein wichtiger Baustein für eine lebendige und wirtschaftlich starke Innenstadt ist. Wir würden es sehr begrüßen, wenn Rat und Verwaltung gemeinsam nach Wegen suchen, die Veranstaltung trotz der schwierigen Haushaltslage auch für die Zukunft in angemessener Qualität zu sichern.

Für einen persönlichen Austausch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Hummler & Andreas Gertzen (Schauplatz – design.mode.handwerk)

unterstützt von:
Susanne Abels (Mode Abels)
Astrid & Laura Biesemann (Landhausmoden Biesemann)
Julian Binn (Cafe Glücklich)
Gabriele Gustrau (Gustrau Fashion)
Dirk Heystermann (Schuh Heystermann)
Amelie Janßen (Tama by Liesel)
Markus Kaenders (Modehaus Kaenders)
Jana Krapis (Brautmoden Sposa Mavolita)
Elisabeth Ravens (Stoffwechsel Ravens)
Bernward Simon (Optik Hammans KG)
Dirk Winkels (Mutter & Kind)